StÀdtebaulicher Wettbewerb Grafenau

Vorgabe fĂŒr diesen stĂ€dtebaulichen Wettbewerb war es, die beiden, durch eine Bundesstraße getrennten Grafenauer-Ortsteile Döffingen und DĂ€tzingen miteinander zu verbinden. Der Entwurf kam dieser Anforderung mit einer FußgĂ€ngerbrĂŒcke nach, die von der neu geplanten Ortsmitte auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Druckerei Seeger zur StegmĂŒhle im Burschelberg fĂŒhren sollte.

Besonderer Wert wurde beim gesamten Entwurf darauf gelegt, das neue stĂ€dtebauliche Konzept in das StadtgefĂŒge einzupassen und bestehende GebĂ€ude zu integrieren.Der Entwurf umfasste neben einem rĂ€umlich-funktionalen Konzept auch ein Freiraum- sowie ein Verkehrskonzept. Wichtigster Aspekt des Freiraumkozeptes war die geplante GrĂŒnachse mit Fußweg, die sich in Nord-SĂŒd-Richtung ĂŒber das gesamte neue Wohngebiet erstrecken und am Marktplatz auf die FußgĂ€ngerachse der DĂ€tzinger Straße treffen sollte. Alle grĂ¶ĂŸeren ParkierungsflĂ€chen sollten BaumdĂ€cher erhalten und sich dadurch in das Gesamtkonzept einfĂŒgen. Auch war innerhalb der GrĂŒnachse ein Wasserbecken geplant, das aus der DachentwĂ€sserung und dem Überlauf des nördlichen Karsttales gespeist werden sollte.